Wir verwenden Cookies, um Ihnen das bestmögliche, personalisierte Webseiten-Erlebnis zu bieten (zur Modifikation von Inhalten, zur Analyse des Webverkehrs und zur gezielten Anpassung von Sozialen Medien und Werbeaktionen). Durch das besuchen und das verweilen auf unserer Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu unseren Datenschutzbestimmungen finden Sie hier>>
Ein bleibender Anblick oder nur ein Andenken? Die verschiedenen Verkehrsbetriebsgesellschaften des ÖPNV verfolgen sehr unterschiedliche Strategien bei der Vorbeugung von Vandalismus.
Ein bleibender Anblick oder nur ein Andenken? Die verschiedenen Verkehrsbetriebsgesellschaften des ÖPNV verfolgen sehr unterschiedliche Strategien bei der Vorbeugung von Vandalismus.
Infrastruktur 2017-05-03

Unzerbrechliches Glas in Buswartehäuschen kann bis zu 10.000 € im Monat einsparen

Für Andreas Mehlqvist ist zerbrochenes Glas ein alltägliches Problem. Er ist für die Busbetriebsgesellschaft Nobina verantwortlich für die rund 4000 Haltestellen des ÖPNV in Stockholm. Er war auch schon Projektleiter für ein Pilotprojekt, bei dem 20 Buswartehäuschen innerhalb von Nobinas Verkehrsbereich in Södertörn mit unzerbrechlichem Hammerglass ausgestattet wurden.
„Wir wählten die Buswartehäuschen aus, die am meisten von Vandalismusattacken betroffen waren und bei denen wir wöchentlich oder zweiwöchentlich immer die Scheiben ersetzen mussten. Seit der Installation von Hammerglass-Scheiben im September mussten wir bisher noch keine einzige Scheibe ersetzen! Wir beziffern die Kostenersparnis auf über 10.000 € pro Monat, nur für diese 20 Buswartehäuschen – ein eigentlich unfassbarer Betrag.“

Hammerglass ist ein speziell beschichtetes Polycarbonat, das 300-mal stabiler ist als herkömmliches Glas. Auch wenn das Unternehmen hinter diesem Produkt, die Hammerglass AB, Spezialeinbauelemente für Buswartehäuschen anbietet, hat das Unternehmen es schwer gehabt, das Produkt auf dem Markt zu etablieren.
„Wenn große Unternehmen gehärtete Glasscheiben für Buswartehäuschen einkaufen, ist der Preis dafür sehr günstig. Die Einkäufer sind verpflichtet derartige Aufträge öffentlich auszuschreiben und kaufen dann bei dem günstigsten Anbieter – nur so können sie ihr Budget einhalten. Wenn die Scheiben dann zerbrechen und ausgetauscht werden müssen, fällt dieser Kostenblock aber in das Budget für den laufenden Betrieb. Das ist ja eine ganz andere Abteilung“, sagt Ulf Bergström, Verantwortlicher für den Geschäftsbereich Hammerglass Infrastruktur.

„Unsere Scheiben sind fast doppelt so teuer wie gehärtetes Glas, damit kommen wir bei öffentlichen Ausschreibungen nicht weit. Dass sich unsere Lösungen schon nach dem ersten Glasbruch amortisieren, spielt hierbei erst einmal keine Rolle. Wir haben schon mit den meisten großen regionalen Verkehrsbetriebsgesellschaften verhandelt, aber die Antwort war immer, dass wir zu teuer sind, erklärt er weiter. Als Steuerzahler verliert man doch irgendwann die Geduld, wenn in solchen Fällen nicht über den Tellerrand geschaut wird.  Es findet diesbezüglich keine Kommunikation zwischen Einkauf und Betrieb statt, sonst würden doch wohl in allen gefährdeten Wartehäuschen inzwischen unzerbrechliche Scheiben installiert sein. Nachdem SL uns als alternativen Lieferanten genehmigt hat, sind wir jetzt sehr froh darüber, dass Nobina die Initiative ergriffen hat, und hoffen natürlich, dass weitere Verkehrsbetriebsgesellschaften nachziehen werden.“

Andreas Mehlqvist von Nobina war anfänglich auch skeptisch.
„Wir hatten Bedenken, dass die Scheiben vollgeschmiert oder herausgetreten werden würden, aber mit dem soliden Befestigungssystem von Hammerglass sitzen die Scheiben bombenfest, und wenn es einmal Schmierereien an den Scheiben gibt, sind diese dank der glatten Oberfläche einfach zu entfernen“, sagt er.
„Wir dachten erst auch, dass Hammerglass brennen könnte, aber das ist nicht der Fall. Es ist Acrylglas, das brennen kann, Hammerglass brennt nicht.“

Andreas Mehlqvist berichtet weiter, dass Nobina plant, weitere Buswartehäuschen mit Hammerglass auszurüsten.
„Es ist sehr viel angenehmer für das Personal, Graffiti-Schmierereien zu entfernen als mit schweren Scheiben in Glassplittern herumzulaufen. Und außer dem Arbeitsumfeld und der Wirtschaftlichkeit gibt es ja noch einen dritten wichtigen Faktor, der genauso wichtig ist, nämlich, dass unsere Fahrgäste in einem intakten und sauberen Wetterschutz auf den Bus warten können“, sagt Anders Mehlquist, der glaubt, dass zukünftig auch weitere Akteure dem Beispiel von Nobina folgen und ihre Buswartehäuschen schützen werden.
„Wir sind auf jeden Fall sehr zufrieden und laden gerne andere Verkehrsbetriebe dazu ein, sich bei uns ein Bild zu machen“, lautet der abschließende Kommentar von ihm.


Hammerglass lässt sich in jede Baumaschine integrieren: Diverse Hersteller bieten die Schutzlösung bereits ab Werk an. Zudem lassen sich Fahrzeuge problemlos nachrüsten.
Hammerglass lässt sich in jede Baumaschine integrieren: Diverse Hersteller bieten die Schutzlösung bereits ab Werk an. Zudem lassen sich Fahrzeuge problemlos nachrüsten.
2021-07-01

Der Fahrersicherheit mehr Priorität einräumen

Es ist nahezu unzerbrechlich, zerkratzt nicht, hält Feuer stand und bietet einen fast 100-prozentigen UV-Schutz – die Rede ist von hartbeschichtetem Polycarbonat (PC), einem Glas, das vom schwedischen Hersteller Hammerglass entwickelt wurde, um das Arbeiten in Baumaschinen noch sicherer zu machen. »Wir werden nicht aufhören, dafür zu kämpfen, dass die Baubranche der Fahrersicherheit mehr Priorität einräumt«, sagt Bengt Nilsson, CEO bei Hammerglass. Hauptziel sei es, »dass künftig jede Maschine mit unzerbrechlichen Scheiben an die Baustelle geliefert wird, damit jeder Fahrer nach getaner Arbeit auch sicher wieder nach Hause kommt.«

IM BLICKPUNKT
Von Dan Windhorst
bauSICHERHEIT
06/2021


Raue Arbeitsbedingungen für Baumaschinen: Mit Hammerglass lässt sich die Sicherheit für Fahrer deutlich erhöhen.
Raue Arbeitsbedingungen für Baumaschinen: Mit Hammerglass lässt sich die Sicherheit für Fahrer deutlich erhöhen.

Aufklärungsarbeit in der Branche leisten

Was in der winzigen schwedischen Gemeinde begann, ist mit den Jahren zu einem weltweit wachsenden Unternehmen herangereift, das aus den drei Hauptgeschäftsbereichen Property, Infrastructure und Automotive besteht. Erklärtes Ziel ist es nun, Führungskräfte, Entscheidungsträger und Fahrer in der Baubranche darüber aufzuklären, warum sie hartbeschichtetes Polycarbonat statt gewöhnlichen Glases in Betracht ziehen sollten.
Laut Hammerglass habe man in der Bauwirtschaft jedoch häufig mit traditionellen Überzeugungen zu kämpfen, weshalb es Zeit brauche, um sich Gehör zu verschaffen. Aktuell ist der schwedische Hersteller darum bemüht, vor allem die Zertifizierungsstellen weiter aufzuklären. Zum Ziel setzt sich das Unternehmen, dass hartbeschichtetes PC künftig auf die gleiche Weise in den Regeln und Vorschriften der Branche zugelassen wird wie Glas. Als weiteres wichtiges Tool betrachtet CEO Bengt Nilsson die Verbreitung von Informationen über die sozialen Netzwerke: Für Aufsehen sorgten beispielsweise Videos, in denen Hammerglass seine Produkte auf unterschiedlichste Weise testet – mit Explosionen, riesigen herabfallenden Gewichten oder auch Probanden, die auf die Kabinengläser einhämmern.

Polycarbonat-Lösung flächendeckend nutzen

Aufgrund der anhaltenden Corona-Krise sind Hammerglass im vergangenen sowie diesem Jahr zahlreiche Diskussionsplattformen verwehrt geblieben. Allerdings nutzte das Unternehmen eigenen Angaben zufolge digitale Kanäle, wie etwa den CECE-Kongress 2020, welcher aus Stockholm gesendet und online mit einer Reihe von globalen Teilnehmern abgehalten wurde.
Einer der wenigen, die ins Live-Studio eingeladen wurden, war CEO Bengt Nilsson, der sowohl als Sponsor der Veranstaltung als auch als Redner auftrat. Bengt nutzte die Gelegenheit, um das Thema Fahrsicherheit in den Mittelpunkt zu rücken und darauf hinzuweisen, dass das Wissen über Polycarbonat in der Bauindustrie viel zu gering ist: »Jedes Jahr werden 1,9 Mio. Baufahrzeuge produziert, keines davon ist serienmäßig mit PC ausgestattet. Die meisten von ihnen bekommen gewöhnliches Glas eingebaut. In der Forstindustrie sieht das ganz anders aus, dort werden Maschinen mit Polycarbonat-Lösungen hergestellt. Unser Hauptziel ist, dass jede Maschine mit unzerbrechlichen Scheiben an die Baustelle geliefert wird, und das, weil es einfach kein schlüssiges Argument gibt, warum das nicht so sein sollte«, so der CEO von Hammerglass.

Keine halben Sachen: Hammerglass setzt auf brachiale Tests, um die extrem hohe Widerstandsfähigkeit der hartbeschichteten Polycarbonat-Scheiben unter Beweis zu stellen.
Keine halben Sachen: Hammerglass setzt auf brachiale Tests, um die extrem hohe Widerstandsfähigkeit der hartbeschichteten Polycarbonat-Scheiben unter Beweis zu stellen.

Fahrerschutz zum Standard machen

Der Einsatz von Polycarbonat-Lösungen für mehr Schutz in Baufahrzeugen lässt sich gut mit der Einführung eines Sicherheitsgurtes im Auto oder der strikten Vorgabe von Schutzhelmen auf der Baustelle vergleichen: In den Anfängen zählten Helme nicht zur Standard-Sicherheitsausrüstung – laut Hammerglass wurden sie häufig als unnötig angesehen, da Unfälle nur selten passieren. Heute ist das Betreten einer Baustelle ohne Schutzhelm undenkbar. Selbiges erhofft sich Hammerglass nun auch für die Verwendung des Polycarbonat-Schutzes.
In diesem Zusammenhang weist Bengt Nilsson aber auch auf den rein finanziellen Sinn hin: »Wenn die Wahrscheinlichkeit dafür, dass ein Fenster oder Sichtschutz kaputt geht, bereits in einer vernünftigen Risikoanalyse ersichtlich ist, sollte man von Anfang an ein Produkt einsetzen, das tatsächlich so lange hält wie die Konstruktion selbst.«

Als CEO der Hammerglass AB möchte Bengt Nilsson seine Schutzlösungen zum Standard bei allen Baumaschinen machen.
Als CEO der Hammerglass AB möchte Bengt Nilsson seine Schutzlösungen zum Standard bei allen Baumaschinen machen.

Auch eine Frage der Nachhaltigkeit

Neben der Erhöhung der Schutzwirkung für den Fahrer spielen für Hammerglass aber auch Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit eine tragende Rolle: »Die anfänglich höheren Investitionen machen sich schnell bezahlt, das versuche ich jede Woche auf der Baustelle zu vermitteln und zu erklären«, sagt Florian Lauterbach, Director Business Area Automotive der Hammerglass GmbH, der im nachfolgenden Interview im Detail auf die Vorzüge des Materials eingeht. »Laminiertes Polycarbonat, und letztendlich Hammerglass, haben einen direkten Effekt auf die Sicherheit der Fahrer, aber auch langfristige wirtschaftliche Auswirkungen, die wir nicht länger ignorieren können – weniger Glasbruch bedeutet geringere Gesamtwartungskosten und ist gleichzeitig gut für die Umwelt.«

INTERVIEW:

HAMMERGLASS SETZT VERSTÄRKT AUF DEN DEUTSCHEN MARKT
Das Thema Sicherheit nimmt in der Baumaschinenbranche einen immer höheren Stellenwert ein. Viele innovative Lösungen wurden in den vergangenen Jahren zu flächendeckenden Standards erklärt und von den Herstellern bereits ab Werk verbaut. Genau das möchte der schwedische Hersteller Hammerglass nun auch mit seinen hartbeschichteten Polycarbonatscheiben erreichen, die den Fahrer noch besser schützen und die Wartungssowie Ausfallkosten deutlich reduzieren sollen. Florian Lauterbach, Director Business Area Automotive, und Oliver Afsah, Area Sales Manager DACH der Hammerglass GmbH, sprechen mit bauSICHERHEIT-Chefredakteur Dan Windhorst über die Vorzüge des Materials und darüber, wie sich das Unternehmen am deutschen Markt derzeit entwickelt.
lorian Lauterbach, Director Business Area Automotive bei der Hammerglass GmbH
lorian Lauterbach, Director Business Area Automotive bei der Hammerglass GmbH
Oliver Afsah, Area Sales Manager DACH bei der Hammerglass GmbH
Oliver Afsah, Area Sales Manager DACH bei der Hammerglass GmbH
bauSICHERHEIT: Zum Stand der Dinge: Wie sieht es aktuell mit der eigenen Vertriebs- und Service-Organisation in Deutschland aus?
Florian Lauterbach: Deutschland hat sich als wichtiger Markt für uns entwickelt: Was früher noch auf Zuruf abgewickelt wurde, gehen wir heute professionell an. Seit September 2019 haben wir ein Vertriebsbüro in Deutschland und damit direkte Ansprechpartner vor Ort.
Oliver Afsah: Aufgrund von Corona gab es in den vergangenen Monaten weitaus weniger Kontakte, weshalb die Krise das Geschäft gedämpft hat. Vor drei bis vier Monaten ist dann aber der Groschen gefallen: Die vielen Anfragen aus der Branche und die steigenden Umsätze stellen klar, dass Hammerglass im deutschsprachigen Raum immer bekannter wird.
bauSICHERHEIT: Das erklärte Ziel ist es, Hammerglass zum Sicherheitsstandard für Baumaschinen zu machen: Wie weit ist man da hinsichtlich Vorgaben, Richtlinien und Zertifikate?
Florian Lauterbach: Aus Schweden sind wir besonders hohe Schutz- und Zertifikationsanforderungen gewohnt und können daher auch die Bedingungen in Deutschland vollumfänglich erfülllen. Das erforderliche Sicherheitsniveau hängt immer von der Art der Arbeit ab – erkennbar an unseren Schutzklassen 1 bis 3: In der ersten Schutzklasse sprechen wir von Hammerglass-Frontscheiben mit 6 bis 8 mm Dicke, um das Risiko von zerbrochenem Glas zu vermeiden. Bei Arbeiten in schwieriger Umgebung mit Steinschlag oder Explosionsrisiko werden wiederum dickere Scheiben mit RABS-Zulassung benötigt, die umfangreiche Tests bestehen müssen. Dazu zählen Tests für Abriebschutz, UV-Schutz, Dehnungsgrad nach der ECE-Richtlinie R43, aber auch die Prüfung der Durchbruchhemmung nach DIN EN 356, P8B, wobei die Scheibe 72 Schläge einer maschinell geführten Axt standhalten muss, ohne zu zerbersten. Noch höhere Anforderungen entstehen bei der Druckwellenprüfung durch Detonationen sowie der Prüfung der Durchbruchhemmung, bei der ein 1 kg schweres Projektil mit rund 450 km/h gegen die Scheibe geschossen wird, was den Aufprall eines großen Steins mit besonders hoher Geschwindigkeit gleichkommt. In einem Stahlrahmen erfüllt Hammerglass diese RABS-Anforderungen.
Oliver Afsah: Ein ebenso wichtiger Punkt ist für Baumaschinenfahrer natürlich der FOPS-Schutz. Was viele nicht wissen: Durch Hammerglass ist die Verwendung eines verstärkenden Gitters unnötig – die Scheibe allein ist widerstandsfähig genug, was einen gewaltigen Vorteil gegenüber anderen Lösungen bringt.
Vielseitig verwendbar: Das hartbeschichtete Polycarbonat lässt sich in jedes Baufahrzeug problemlos einsetzen – egal ob als Seiten- oder Frontscheibe.
Vielseitig verwendbar: Das hartbeschichtete Polycarbonat lässt sich in jedes Baufahrzeug problemlos einsetzen – egal ob als Seiten- oder Frontscheibe.
bauSICHERHEIT: Nun ist der deutsche Markt traditionell hart umkämpft. Können Sie mir sagen, wie hoch die Anteile von OEM- und Nachrüstgeschäft bei Hammerglass derzeit sind?
Florian Lauterbach: Aktuell liegt der OEM-Bereich bei fünf bis zehn Prozent und wird stark wachsen. Rund 70 Prozent macht derzeit der Distributionskanal zu Maschinenlieferanten aus. Dazu kommt der Vertrieb von Spezialprodukten, die direkt an den Endkunden gehen. Das beinhaltet Sonderanfertigungen, etwa für Minenarbeiten, Tunnelbau usw.

bauSICHERHEIT: Wie sieht es mit aktuellen Kooperationen aus?
Florian Lauterbach: Starke Partnerschaften sind wir unter anderem mit Volvo und JCB eingegangen. Volvo legt historisch viel Wert auf Sicherheit, was sich in den Baumaschinen klar widerspiegelt. Ein wichtiger Schritt war es, dass Hammerglass bei Volvo Extended, der Ersatzteilbestellung für Volvo-Modelle, nun auch vertreten ist, was unsere Präsenz gerade in Nordamerika verstärkt. Was JCB betrifft: Dort werden die Site-Dumper bereits ab Werk mit Hammerglass ausgestattet. Auch bei Merlo im Materialhandling sowie bei Sandwik sind wir mit unseren Produkten vertreten.

bauSICHERHEIT: Eine Frage, die in Zeiten von Corona unumgänglich ist: Wie hat Hammerglass die Krise wirtschaftlich bisher erlebt und lässt sich eine Prognose für dieses Jahr abgeben?
Florian Lauterbach: Insgesamt dürfen wir zufrieden sein: 2020 hat Hammerglass keine Einbrüche hinnehmen müssen – im Automotive-Bereich lag das Wachstum bei rund 5 Prozent. Erklärtes Ziel war allerdings eine Umsatzsteigerung von 20 bis 25 Prozent. Aktuell stellen wir fest, dass 2021 stark anzieht: Nach den ersten vier Monaten liegen wir im selben Zeitraum rund 25 Prozent über dem Niveau vom Vorjahr. Gerade mit Blick auf die gut laufende Bauwirtschaft setzen wir auf einen starken Herbst.
Oliver Afsah: Aufgrund der Krise sind natürlich viele persönliche Kontakte ausgeblieben, was das Erschließen neuer Märkte und die Präsenz bei Veranstaltungen erschwert hat. Aktuell setzen wir deshalb verstärkt auf unsere digitalen Kanäle. Gerade wenn es um Reparaturen oder Tipps geht, können wir durch den Online-Support schnell reagieren.